Ergebnisse und Spielpläne

 

 

 

 


18.02.12: Bez.-Pokal Halbfinale     USC- VfL Waldheim54 II  28:29 n.V.

Leider hat es mit dem Finaleinzug nicht geklappt. Um es kurz zumachen, wer nicht mal 50% Chancenverwertung auf der Habenseite hat, der kann ein Spiel kaum gewinnen. Das es trotzdem bis in die Verlängerung gereicht hat und man 4 Sec. vor dem Ende der regulären Spielzeit sogar noch führte war dem enormen Kampf und einer guten Abwehrarbeit, einschließlich eines sehr guten Rene´ im Tor zu verdanken. Doch vorn ging eben nicht viel und der sehr starke  Hüter der Gästemannschaft profitierte auch von unserer schwachen Schußleistung. Waldheim kann man zum nicht unverdienten Finaleinzug nur gratulieren und im Endspiel viel Erfolg wünschen. Diese Mannschaft wird mit solchen Leistungen eine Bereicherung der neuen Bez.-Liga Saison 2012/13 sein.

Für uns geht das Leben weiter und die Konzentration muß auf die letzten Meisterschaftsspiele gerichtet werden um den Medaillenplatz zu halten. Also Kopf hoch Jungs.

11.02.2012:  LRC Mittelsachsen II - USC I  25:28 (11:15)

Heute nun endlich auch mal ein Bericht von der I.    Das Spiel bei der abstiegsbedrohten LRC-Mannschaft stand personell unter einem schlechten Stern. Doch was 7 Feldspieler (Dank an Waldi aus der II. für seinen Einsatz) und 2 Torleute abgeliefert haben war einfach Klasse. Nach einen guten Start gingen wir schnell mit 5:1 in Führung und konnten diesen 4-Tore-Vorsprung bis zur Halbzeit halten. Vorn trafen wir ganz ordentlich und hinten standen wir ganz ordentlich - nur der 7 er vom LRC (Max Camen) machte uns Schwierigkeiten. Nach der Pause konnten wir uns teilweise auf 6 Tore absetzen, mussten dem Kräfteverschleiß allerdings etwas Tribut zollen, schaukelte den verdienten Sieg jedoch ohne Probleme nach hause. Leider waren die Schiedsrichter dem Spiel nicht gewachsen, ließen mit unverständlichen Entscheidungen auf beiden Seiten nie eine Berechenbarkeit in der Spielleitung  erkennen. Wir spielten mit: Rene´ u. Uwe (im Tor), Henne (5), Ralf, Matze (3), Rene´(4), Daniel (9/3), Waldi (3), Larson (4)

 

05.02.2012: Leipziger SV Südwest II - USC Leipzig II   21 : 27

Während ein Großteil der Truppe verhindert war oder sich bei irgendwelchen Skisprungevents für Weicheisportler rumtrieb, spielte die Rumpftruppe mal wieder Handball (also den echten Männersport).

Rumpftruppe ist die richtige Beschreibung, für das, was da auf der Platte stand. Nur 2 (in Worten: zwei) gelernte Rückraumspieler waren am Start und einer unserer beiden Torleute musste als zweiter Auswechselspieler herhalten (der auch noch Tore warf). Und wie gut das funktionierte!
Unser Coach stellte die Mannschaft etwas um - der Lange spielte Mitte, während Andi (der, mit dem LWS-Syndrom) zum ersten Mal in seinem (Handballer-) leben Halbrechts durfte/musste/konnte.
Wir kamen sehr gut ins Spiel und arbeiteten uns bis zur Mitte der ersten Halbzeit einen komfortablen Vorsprung von 10:4 heraus. Vor allem Waldi und der Lange trafen von ihren Positionen. Grundlage dafür waren aber oft perfekt gestellte Sperren unseres Kreisläufers. "Rheumakai" schaffte in der ersten Halbzeit damit die Grundlage, dass unser (quasi) nicht vorhandener Rückraum doch noch gefährlich wurde. Halbzeitstand 14:8 für uns.
Ab Beginn der zweiten Halbzeit wurde Waldi dann offensiv gedeckt. Damit entstanden aber Lücken in der gegnerischen Abwehr. Gutes Einlaufen und Kontertore von Hoffi (!) sowie Tore von unserem Kreisläufer (!) waren das Resultat. Plötzlich wachte auch der Andi auf und konnte sogar 2 x treffen.
Hinten stand unsere Abwehr nahezu perfekt, obwohl man bemerken muss, dass der LSV auch mit viel zu wenig Druck kam. Einzig unsere halbrechte Abwehrseite bekam ein bisschen davon ab. Trotzdem standen wir auch hier recht gut, nahmen durch ein etwas "härteres" Eingreifen dem LSV seinen Wind aus den Segeln (Resultat: kaputter Oberschenkel beim LSV sowie Karte und 2 Minuten für Andi). Und außerdem: einige Aktionen der LSV-Angreifer grenzten stark am Stürmerfoul.
Mitte der 2. Halbzeit stand es dann 22:14 für uns - das Spiel schien gelaufen. Mangels Wechselmöglichkeiten ging uns allerdings etwas die Puste aus und plötzlich stand es zehn Minuten vor dem Ende nur noch 23:20 für uns.
Die entscheidenden Dinger holte "Supertorwart" Roland raus und konnte uns zum Glück damit im Spiel halten. In den letzten 5 Minuten drehten wir dann (aufgrund unserer Superkondition…) nochmals auf und gingen mit einem Endergebnis von 27:21 nach Hause.
So macht Handball doch Spaß … endlich wieder!!!

 

 

28.01.2012: USC Leipzig II - TuS Leipzig-Mockau III   19 : 25

…kein Kommentar - unser besch… Spiel ist nicht zu beschreiben.

 

 

15.01.2012: USC Leipzig II - HC Leipziger City 30 : 20

Endlich im zweiten Spiel ein erfreulicher Start ins neue Jahr.

Die Trainer hatten uns gut eingestellt – wir wussten, die Orangen aus Leipzig werden kein Selbstläufer, da sie immerhin direkt nach uns 3. der Liga waren. Konzentriert legten wir los und unser Rückraum hatte endlich seine Ladehemmung aus dem ersten Spiel überwunden. Zur ersten Halbzeit gibt es nicht so viel zu schreiben – normales Spiel mit einer Halbzeitführung von 11:9.

Die zweite Halbzeit ging auch ruhig los, unsere Abwehr stand primstens und City rannte jetzt des Öfteren vergeblich an. Wir hatten das Spielsystem des Gegners verstanden und versuchten diszipliniert, unsere Reihen so dicht wie möglich zu halten. Im Gegenzug machten wir vorne unsere Buden, auch weil die Abwehr von City mit zunehmender Spieldauer schwächelte. Mitte der Halbzeit waren wir damit auf 20:13 weg und das Spiel gelaufen. Wir konnten bis zum Endergebnis von 30:20 gut weiterspielen und hatten Spaß am Handball.
Besondere Vorkommnisse: Den Langen begrüßen wir nach längerer Verletzungspause wieder in unseren Reihen – willkommen in Club. Er hat sich mit seinen, vor allem in der 1. Halbzeit wichtigen Toren nahtlos eingefügt. Und unsere Hüter: Die Beiden bringen seit Wochen top Leistungen, wofür sie sich ein extra Bierchen verdient haben!

 

 

18.12.2011: HBL Miltitz 2011 - USC Leipzig II 23 : 25

Zuerst möchte sich der Autor der Berichte bedanken - danke dafür, dass wir die geilste, intelligenteste und vor allem die schönste Handballtruppe dieses Planeten auf die Beine gestellt haben. Es macht so viel Spaß mit Euch Strichern, Holzhirschen, Kasperköppen, Rheumakays und Käsestangen (Vorsicht: Insider! ;-) Handball zu spielen, zu Feiern und Spaß zu haben.
Euch und Euren Familien ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Start in das Jahr 2012.
Danke auch an die Partnerinnen und Familien für das Verständnis, die Männer Woche(nende) für Woche(nende) zu entbehren und sich unser Gejammer nach den Spielen anzuhören…

Genug geschleimt - kommen wir zum Punkt:
Wieder so ein rundum geiles Spiel! Es ging wieder einmal gegen gaaanz junge Gegner (Baujahr 1990 war keine Seltenheit - Sch…, da hatten wir die Zehnklassige Polytechnische Oberschule bereits abgeschlossen und befanden uns teilweise schon auf dem zweiten Bildungsweg!). Doch wir waren motiviert, hatten Bock auf Handball und waren locker genug, das Spiel mit 25:23 für uns zu Ende zu bringen.
Es ging recht gut los und von allen Positionen brachten wir Druck auf die gegnerische Abwehr. Vor allem aber stand die eigene Abwehr. An dieser brachen die schnellen Angriffsspieler der Gegenseite reihenweise zusammen (bumm - was war das denn… auaaaa - Jammer und Umfall), weil wir standen einfach da so rum und sie rannten dagegen. Eine gute Torwartleistung von Horschte brachte die gegnerischen Werfer ein ums andere mal zur Verzweiflung. In der 1. Halbzeit brachte Miltitz nur 10 Tore bei uns unter. Im Angriff lief es bei uns auch gut, da der wiedergenesene Fuchser auf der Mitte wieder Druck auf des Gegners Deckung brachte und so den einen oder anderen Halben in Szene setzen konnte. In der ersten Hälfte des Spiels kam endlich auch mal Druck von den Außen (Tor von Andi), mit besonderem Lob an Mike, der auf Rechtsaußen aushalf und sehr gut dort spielte. Er vernaschte seine Gegenspieler öfter und traf mit tollen Würfen (gar nicht gewusst, dass der noch so beweglich ist) ins gegnerische Tor.
Zweite Halbzeit - die ging wieder gut für uns los. Endlich wachte Waldi auf der Halblinken auf (doch noch 10 Tore im gesamten Spiel) und traf. Jan glänzte mit guten Anspielen an den Kreis - wenn die nicht kamen, netzte er selber. Auf Rechtsaußen zog Mike weiter und unsere Abwehr stand. Ab und an waren wir etwas überhart (die 2-Minuten-Strafen gegen uns nahmen zu ;-), was den jungen Gegner und deren Zuschauern "eiiiih nu haut der den och noch um…Du Blööööödmann…fiiiiis" (Leute, wir spielen hier kein Schach) überhaupt nicht gefiel.
Endphase: wir führen mit 4 Toren. Während uns in der letzten Saison solche Spiele noch durch die Lappen gegangen sind, schaffen wir es derzeit, clever und vor allem ruhig weiter zu spielen. Selbst, als Miltitz in den letzten Minuten Manndeckung zu spielen versuchte, konnten wir den Ball in den eigenen Reihen halten. Unsere Angreifer wurden frei gespielt - trafen aber das Tor nicht (Vorsicht Kritik und keine Namen!!!!). Trotzdem hielten wir unseren Vorsprung und wurden schließlich mit dem verdienten Sieg belohnt.
Wichtig: Es gibt wieder Bier! Waldi (10 Tore und 2 Minuten wegen Meckerns gegen den Schiri)…juhuuuu. Und Jan: Deine zwei aus den letzten Spielen vergessen wir nicht!!!

 

 

10.12.2011: USC Leipzig II - SV Leipzig Ost 1858 II  24 : 20

Na, das war endlich einmal großes Kino! Erneut gingen wir stark ersatzgeschwächt ins Spiel (es fehlte die komplette Stamm-Aufbaureihe). Somit mussten wir diese Ausfälle kompensieren - und wie wir das taten! Andi spielte nach gefühlten Jahrzehnten mal wieder die Mitte. Jan, der Invalidenspielertrainer hielt das dritte Spiel in Folge 60 Minuten durch und auf Halblinks tummelten sich (der frisch verheirate) Waldi und (Linksaußen) Björn im Wechsel.

Ähnlich zusammengewürfelt ging es in unserer Abwehr zu, aber sie stand…
Von Spielbeginn an machten wir Druck, denn trotz der ungewohnten Positionen liefen die Angriffe flüssig und die angesagten Spielzüge wurden endlich mal durchgespielt. Waldi legte sich anfangs auf der Halblinken besonders ins Zeug und brachte den Gegner fortlaufend zur Verzweiflung, so dass dieser nie so richtig ins Spiel kam - Mitte der ersten Halbzeit lagen wir mit 8:4 vor.
Irgendwann stellte sich die Abwehr von Leipzig Ost dann doch auf Waldi ein und Jan kam zum Zug. Plötzlich stand der Gegner also von unserer Halbrechten unter Druck und Jan konnte ein ums andere Mal einnetzen. Gegen Ende der 1. Halbzeit spielten wir unsere Angriffe locker aus, der Ball lief über die Positionen gut durch, Bewegung war über einfache Wechsel vorhanden - so dass wir es jetzt hinbekamen, unseren Björn auf Linksaußen zu bedienen.  Plötzlich war er aufgewacht und brachte über seinen Druck auf Außen von dieser Position seine Würfe im Tor des Gegners unter. Sogar Konter oder eine einfache zweite Welle brachten uns den Torerfolg. Der Halbzeitstand von 13:10 spiegelte dies leider nicht komplett wieder. Über die Abwehr brauchen wir hier nicht groß zu diskutieren. Wer gegen den bis dahin Zweiten unserer Staffel nur 10 Tore in einer Halbzeit frisst, der muss das Spiel gewinnen.
Mit Beginn der zweiten Halbzeit wollte uns der Gegner mal so richtig überlisten - beide Halben wurden kurz gedeckt. Dadurch wurde die Ostabwehr allerdings löchriger und weil Björn immer noch munter war, die Spitze schöne Sperren stellte, Andi von Aufbau Mitte mal die Peitsche auspackte und unsere Außen gut einliefen, hielten wir den Vorsprung konstant. Die kurz gedeckten Halben liefen ihren Gegenspieler oft davon und trafen das Tor. Wenn das nicht klappte, ließen sich die kurzen Deckungen von Andi wegsperren und so konnte unser Rückraum weiter punkten. Mitte der 2. Halbzeit kamen wir somit auf 21:14 weg. Das Spiel war gelaufen, weil wir dieses Mal kühlen Kopf behalten und unsere Angriffe ruhig ausgespielt hatten. Damit konnten wir Zeit und Luft holen. Der (auf einigen Positionen mit unfair jungen Spielern zu Werke gehende) Gegner musste sich im Angriff nun schnelle Würfe nehmen, die Roland im Tor ein ums andere Mal mit Glanzparaden entschärfen konnte. Am Spielende stand ein nie gefährdeter 24:20-Sieg. Wir haben endlich mal relativ durchgängig auf gutem Niveau gespielt, so dass selbst ein Staffelzweiter wie Leipzig Ost nie gefährlich werden konnte und nicht einmal im Spiel eine Führung innehatte. Besonderes Lob geht an Roli im Tor, der die Ostler oft zur Verzweiflung brachte und der uns mit seinen 7m - Paraden zusätzlichen Auftrieb gab. Ungewöhnliche Randnotiz: Wir hatten nur 4 Torschützen parat und entschieden trotzdem das Spiel sicher zu unseren Gunsten. (Was nicht immer klappen muss!)
Nach dem Spiel dachten sicherlich einige von uns, sie hätten sich komplett mit Finalgon eingerieben, da vieles (alles) weh tat…

 

 

19.11.2011: TSV 1893 Leipzig-Wahren - USC Leipzig II 23 : 20

Und wieder so ein komisches Spiel… Wir hätten gewinnen müssen, haben uns aber selber um den Sieg gebracht.

Stark ersatzgeschwächt gingen wir ins Spiel, da unter anderem ein Halbrechter fehlte, der andere angeschlagen ins Spiel ging und beide Halblinken fehlten. Auf der Position des Halblinken half uns Alex von der 1. Über 60 Minuten aus – Danke! Darüber hinaus ist positiv anzumerken, dass wir selbst unter solchen Bedingungen mit gleichwertigen Gegnern (Wahren ist Tabellenführer) mithalten können und diesen bei entsprechend konzentriertem Spiel überlegen sind - wenn wir doch bloß unsere 100%-gen Würfe im gegnerischen Tor unterbringen würden.

Wir kamen sehr gut ins Spiel, was uns eine 3:0 - Führung einbrachte. Mitte der ersten Halbzeit wendete sich jedoch das Blatt, da unsere Abwehr löchriger wurde (obwohl die Wahrener recht durchschaubar spielten) und im Angriff es zunehmend schlechter lief. Über einen Rückstand von 5:8 ging es mit einem 8:13 in die Halbzeit.

Mit Beginn der 2. Halbzeit stand unsere Abwehr sicherer und wir kamen bis auf ein 16:18 heran. Das Spiel drohte sich zu unseren Gunsten zu wenden - doch plötzlich verwarfen wir wieder im Angriff zu viele (freie) Bälle. Eine weitere Schwächung ergab sich durch das nunmehr endgültige Ausscheiden unseres einzigen verbliebenen, nominellen Halbrechten und Andis Fuß machte auf einmal wieder Zicken. Damit verblieb (eigentlich fast während des gesamten Spiels) nur noch ein Auswechselspieler und der Gegner hielt die 2 Tore Vorsprung. Ungeachtet dessen waren wir kurz vor Schluss beim Stand von 18:20 im Angriff und hätten hier bis auf 1 Tor verkürzen können und müssen. Fehlwurf - Gegentor, das war es dann. Endstand war ein akzeptables 20:23 gegen uns (Wahren hatte schon andere Gegner deutlich höher aus der Halle geworfen). Über die Schiedsrichter aus Mölkau reden wir lieber gar nicht erst.

Sofern wir im Rückspiel wieder vollzählig an Bord sind, sollten wir uns den Sieg holen.

 

 

13.11.2011: TSV 1886 Markkleeberg – USC Leipzig II 27:23

Heute sind wir nicht am gut spielenden Gegner (Mann waren die jung) gescheitert, sondern am eigenen Unvermögen. Blöd auch, dass die mit Handballsachverstand glänzenden Heimzuschauer "Ey Du blöder Schiriiii - nu haue doch denn Tybben moa raus hieeeeeer", lustiger unterwegs waren, als unser Spiel. Zum Glück griffen die sehr gut pfeifenden Schiedsrichter sofort durch. Damit konnte verhindert werden, dass das Spiel komplett ausartete (Härte war von Beginn an zur Genüge vorhanden - aber wir sind ja nicht beim Schach oder bei RB…).


Der Reihe nach: In den ersten 10 Minuten fanden wir überhaupt nicht rein. Die Abwehr stand nicht (Abzählen, Verschieben - was ist das denn?), aber vorne lief es zum Glück noch recht gut - Waldi pfefferte dem Gegner das eine und andere Mal den Ball um die Ohren. Bis zum 4:4 hielten wir noch mit, dann kam unser Schlendrian rein. Nach einer Viertelstunde stand es auf einmal 7:4 für Markkleeberg. Wir kämpften uns (wow, wir können sogar kämpfen), wieder bis auf 7:8 heran - doch dann kam es vor der Halbzeit für uns recht dicke. Ab Mitte der 1. Halbzeit stand zwar endlich die Abwehr, im Angriff vergaben wir aber einfach zu viele, teilweise schön herausgespielte 100-prozentige Wurfchancen. Wir hätten locker mit einer Führung in die Pause gehen können (müssen)! Halbzeitergebnis, als Resultat unseres eigenen Unvermögens war aber 10:14.

Die Ansprache zur Halbzeit brachte dann etwas mehr Biss in unser Spiel. Wir kämpften über die jetzt gut stehende Abwehr und trafen sogar mal im Angriff. Um die Minute 40 stand es 15:15!!! Der Gegner war nervös, kassierte mehrere 2-Minutenstrafen und genau hier, hätten wir den Sack zu machen können und das Spiel kippen müssen, doch leider schafften wir es wieder einmal nicht, ein Überzahlspiel (teilweise mit 6 zu 4) souverän zu gestalten. Zur Auszeit in Minute 46 waren wir schon wieder hinten. In Unterzahl warf uns Markkleeberg die Buden ins eigene Tor und der Angriff blieb auf einmal wieder, bis auf kleine Ausnahmen, verdächtig schwach. Damit stand es zur 50. Spielminute bereits 25:19 für Markkleeberg. Bis kurz vor Spielschluss kämpften wir uns wieder auf 23:25!!! heran - doch auch hier schafften wir es nicht (eigenes Unvermögen, unruhiges Spiel, zu viele Fehler), eine Wende herbeizuführen. In den letzten Minuten warfen nicht wir, sondern der Gegner die Tore. Endergebnis 23:27 gegen uns. Die Niederlage hat uns nicht der Gegner beigebracht, sondern wir selber haben uns durch unser schlechtes, unruhiges und phasenweise dämliches Gespiele um einen Sieg gebracht. Vom Niveau her und von unseren Möglichkeiten, hätten wir die Markkleeberger schlagen müssen.

Mit der entsprechenden Trainingsbeteiligung und der daraus resultierenden Möglichkeit, mehr mit dem Handball zu machen, sollte in den nächsten Spielen wieder auf die Siegerstraße zurückgekehrt werden können.

 

 

05.11.2011: USC Leipzig II – Leipziger SV Südwest II 33:22

Dieses Spiel stand ganz im Zeichen der Erinnerung an unseren kürzlich verstorbenen, langjährigen Mitspieler Dr. Bernd Aedtner.

Nach einer Schweigeminute und mit einem entsprechenden Kloß im Hals, gingen wir hochkonzentriert  ins Spiel. Bereits der erste Angriff führte zum Erfolg und über ein 3:0 zu Spielbeginn bauten wir unseren Vorsprung kontinuierlich aus. Waldi traf oft über unsere "schnelle Mitte", Linkshand Alex kam von der Halbrechten bestens zum Zug, Jan glänzte mit dem (wohl eher :-) einen und anderen genialen Anspiel und auch Andi konnte vom "Rückraum" Linksaußen mal seine "Wurfgewalt" zeigen. Die Abwehr stand meistens sicher, obwohl es hierbei den einzigen Kritikpunkt zu vergeben gab. Ein Meistens reicht gegen stärkere Gegner nicht, hier müssen wir uns noch steigern (die Sicherheit, die Abwehrrecke Bernd im Mittelblock so oft zeigte, fehlt eben doch an allen Ecken) und die vor dem Spiel gegebenen Anweisungen besser umsetzen. Horschte war in diesem Spiel mal nicht zu "langsam, um wegzukommen", sondern hielt "echt" und gut. Im Ergebnis stand ein Halbzeitergebnis von 16:11.

Ruhig und immer noch mit dem Kloß im Hals ging Hälfte 2 los. Anpfiff und schon wieder 2 Tore für uns. Jörg kam und traf, Hoffi kam ins Laufen und … traf (auch mal), Maik, der "Kompakte" stand am Kreis und … traf und Fuchser brachte mit schönen Finten, Anspielen und Toren Druck von der Mitte. Alex, Waldi und Jan – na, das kennen wir ja schon aus der ersten Halbzeit. Die Abwehr stand jetzt besser und Roland brachte mit seinen 7m - Paraden die gegnerischen Werfer zur Verzweiflung. Irgendwann stand es 30:19 für uns, der LSV war komplett geknackt und einige fingen bereits innerlich an zu feiern (wieder ein Ansatz zur Selbstkritik). Aufgrund der nachlassenden Konzentration  versemmelte Andi noch 3 „Tausendprozentige“ und Micha holte sich die dritte 2-Minuten-Strafe, was zumindest unseren Biernachschub für die kommenden Wochen sicherstellt. Das gesamte Spiel über meckerte mal niemand auf die ausgeglichen pfeifenden Schiedsrichter, was sich sehr positiv auf unser Spiel auswirkte.

Endergebnis 33:22 für den USC - mit unseren Gedanken waren wir da schon ganz woanders und in der Kabine wurde, vor der kalten Dusche, nochmals auf unseren Bernd angestoßen. Wenn wir es schaffen, seinen Ausfall durch gute Abwehrleistungen zu kompensieren, dann schlagen wir jeden Gegner.

Bernd - wir behalten Dich in Erinnerung!

 

 

 


 
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